|
Die Vermarktung aller Dinge ist nicht das Ende der Geschichte |
|
|
|
Ich glaube nicht, "dass der Triumph des Kapitalismus und der 'globalen Vermarktung aller Dinge und liberaler Demokratie', wie Francis Fukuyama freudevoll ausrief, wirklich das Ende der Geschichte ist. Warum sollten Christen glauben, dass das Ende eines unterdrückerischen Systems und der Aufstieg eines wiederum anderen unterdrückerischen Systems das Ende der Geschichte ist? Über die Geschichte der ausgerufenen Mächte hinaus gibt es die Geschichte des lebendigen, befreienden Gottes mit seinem Volk. Für uns wird die Geschichte nicht bestimmt durch den Aufstieg und Fall destruktiver Mächte, sondern durch das kommende Reich Gottes an dessen Erfüllung Jesus uns eingeladen hat teilzuhaben, als er uns beten lehrte: „Dein Reich komme“. Mit diesen Worten machte Dr. Allan Boesak, stellvertretender Moderator der Uniting Reformed Church in Südafrika, in seinem Vortrag im Kloster Frenswegen am 19. Mai 2006 Mut für eine Wiederbelebung der Partnerschaft der reformierten Kirchen in Südafrika und Deutschland." Und in seiner Predigt am 21. Mai in der reformierten Gemeinde Braunschweig sagte er: "Dies ist es, was wir wissen müssen und erinnern sollen. Egal, wie weit wir in die Wüste getrieben werden; egal wie tief der Schmerz und die Einsamkeit sind, egal, wie groß Hunger und Durst, egal, wie überwältigend unser Empfinden des Ausgestoßen-Seins und der Angst sind; egal, wie heftig die Versuchungen sind – Gottes Geist wird uns niemals allein lassen."Der Vortrag wurde im Rahmen einer Veranstaltung von "Friends & Family" und dem Synodalverband Grafschaft Bentheim der Evang.-reformierten Kirche gehalten. Die Predigt war Teil des Besuchsprogramms, bei dem unterschiedliche Gespräche mit Kooperationspartnern in Deutschland und Europa geführt wurden. Hier finden Sie den Vortrag zum Download in Englisch, hier in deutscher Übersetzung. Hier finden Sie die Predigt zum Download in Englisch, hier in deutscher Übersetzung. |