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Neue Studie zur Werbung für Kinderpatenschaften Eine kritische Bestandsaufnahme der öffentlichen Darstellung von Kinderpatenschaften hat die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Annette Scheunpflug von der Universität Erlangen-Nürnberg in einer jetzt veröffentlichten Studie vorgelegt. Annette Scheunpflug, Inhaberin des Lehrstuhls Pädagogik, ist darin der Frage nachgegangen, welchen Einfluss die Werbung für Kinderpatenschaften auf das Bild der Entwicklungszusammenarbeit in der deutschen Öffentlichkeit hat. Download der Studie vom Server der Universität Erlangen-Nürnberg
Zeitschrift "Der Überblick" zum Thema "Afrika - Aids mitten im Leben" Das Heft gibt einen guten Überblick über das Thema HIV/Aids in Afrika und kann beim Evangelischen Missonswerk bestellt werden. Inhaltsverzeichnis und Bestellmöglichkeit finden Sie hier
Ein Interview mit Tony Ehrenreich, Generalsekretär des Gewerkschaftsdachverbandes COSATU im Western Cape zu einer "neuen UDF" in Südafrika finden Sie hier im Onlineangebot des Mail & Guardian
Blair fordert Milliarden-Hilfe für Afrika Verdreifachung der Unterstützung und Schuldenerlass / Kommission prangert Eigennutz der Geberländer an (11.3.05) Eine Verdoppelung der Entwicklungshilfe für den afrikanischen Kontinent fordert die von Großbritanniens Premier Blair eingesetzte Afrika-Kommission. Die Entwicklungshilfe sollte sofort auf 25 Milliarden Euro jährlich verdoppelt werden. Mit dem Bericht der Kommission (Download als pdf) will Großbritanniens Premierminister Tony Blair seine Afrika-Initiative untermauern, die er zu einem Hauptthema des G 8-Gipfeltreffens im Juli in Schottland machen möchte. Großbritannien stellt derzeit die G8-Präsidentschaft. "Afrika kann sich zum Besseren wandeln", sagte Blair. Kommissionsmitglied Bob Geldof, Afrika-Aktivist und Rockstar, versprach, die G 8-Teilnehmer mit aller Kraft zu drängen, den Plan anzunehmen. "Wenn das geschieht, muss das Erbe unserer Zeit nicht sein, jeden Abend auf unseren Fernseh-Bildschirmen von Fliegen belagerte Kinder sterben zu sehen." Der Bericht attackiert in ungewöhnlicher Offenheit die Geberländer für ihr zögerliches Verhalten und wirft ihnen Eigennutz bei vielen Hilfsoperationen vor. Die "echten Zukunftsgefahren", zu denen die Ausbreitung gefährlicher Krankheiten und vor allem das Wachstum städtischer Slums zählten, seien "ein Pulverfass potenzieller Unstabilität und Unzufriedenheit". Die Situation im Land sei so ernst geworden, dass es keine Übertreibung sei zu sagen, der Kontinent erlebe "jeden Monat einen Tsunami". Abhilfe könne nur durch massive Aufstockung der Finanzhilfe geschaffen werden. Erforderlich seien jährlich rund 25 Milliarden Euro zusätzlich bis zum Ende des Jahrzehnts und eine zweite Anhebung der Hilfe um dieselbe Summe zwischen 2010 und 2015. Das entspricht in etwa einer Verdreifachung der gegenwärtigen Unterstützung Afrikas innerhalb eines Jahrzehnts. Zudem wird ein hundertprozentiger Schuldenerlass verlangt. Das Geld müsse hauptsächlich in die Infrastruktur fließen sowie ins Gesundheits- und Bildungswesen. Vorschläge für afrikanische Fortbildungseinrichtungen - etwa nach dem Vorbild indischer Technologie-Institute - werden gemacht. Der Bericht unterstützt nachdrücklich die britische Idee einer Sofort-Finanzierung von Entwicklungshilfe durch Anleihen auf spätere staatliche Zahlungen. Auch der französische Vorschlag einer Kerosinsteuer verdiene Beachtung, heißt es. Scharf wenden sich die Mitglieder gegen die "nicht zu rechtfertigenden" Handelsbarrieren reicher Länder gegen arme, die "ein bewusstes Hindernis für das Wachstum afrikanischer Exporte" darstellten. Allein europäische, amerikanische und japanische Landwirtschaftssubventionen summierten sich zum 16-fachen Wert dessen, was aus den selben Ländern Afrika an Entwicklungshilfe zufließe. Nachdrücklich wird auch die Eindämmung der Korruption gefordert - darauf hatten die afrikanischen Kommissions-Mitglieder bestanden. "Die Frage guter Regierungsarbeit bildet den Kern zur Lösung aller afrikanischen Probleme." In Afrika wurde die Arbeit der Kommission bisher eher zurückhaltend aufgenommen. Die Wochenzeitung East African etwa mokierte sich über Blair, der "jetzt Afrika retten" will. Mosambiks Premierministerin Luisa Diogo kritisierte, dass ein allgemeiner Aktionsplan für Afrika "nicht auf alle Staaten passen" werde. Sie hätten den Verdacht, Blair wolle sein Image aufpolieren, sagten politische Kommentatoren in Kenia. Internet: http://www.commissionforafrica.org/ Quelle: Frankfurter Rundschau 12.3.2005 Informationen zu HIV/Aids Die Bundesregierung berichtet in der Februarausgabe ihres Entwicklungsmagazins e.velop über HIV/AIDS und aktuelle Maßnahmen und Programme dazu. Das Magazin, in dem es auch um das Südliche Afrika geht, können Sie hier online lesen. "10 Years of Democracy" unter diesem Titel reflektiert Jan de Waal, Direktor von NWF, die aktuelle Lage in Südafrika und die Herausforderungen, die sich daraus für NWF ergeben. Link zum Beitrag auf der englischen Internetseite von NWF Über die aktuelle Lage in den südafrikanischen reformierten Kirchen berichtet der Generalsekretär des Reformierten Bundes, Hermann Schäfer, in einem Beitrag für die Zeitschrift "Die Reformierten@update". Der Titel: "Eine ernüchternde Bilanz" Der Beitrag steht Ihnen hier als pdf zum Download zur Verfügung.
Nachhaltigkeitsrat und GTZ starten neues Projekt zu Nachhaltiger Entwicklung u.a. in Südafrika Weitere Infos bei der GTZ
Südafrikas gelungener Wandel Ein Beitrag in der aktuellen Ausgabe von "Aus Politik und Zeitgeschichte", Beilage zu "Das Parlament" Download als pdf |