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„NWF wird niemals dasselbe sein ohne Yvonne." „Gott hat uns einen Engel geliehen und ihn dann zu sich zurück gerufen!" So kommentierten NWF-Angestellte und Menschen aus Vrygrond und Lavender Hill den Tod von Yvonne Baard am 21. Oktober 2004. Einen Monat vor ihrem Ableben erlitt Yvonne zwei Herzschläge, die schwere medizische Komplikationen nach sich zogen. Sie starb im Victoria Hospital in Kapstadt im Alter von 57 Jahren. Yvonne Baard war in den Slums von Vrygrond geboren, einem veramten Wohnviertel angrenzend an Lavender Hill, wo sie auch aufwuchs. Sie war die Tochter einer sogenannten farbigen Mutter mit indischer Abstammung und eines schwarzen Vaters mit Xhosa-Abstammung, was zu damaligen Zeiten eine äußerst ungewöhnliche Situation darstellte. Denn während der Apartheid waren „Misch-Ehen" vom Gesetz her verboten - nicht zuletzt daher, weil Menschen verschiedener Hautfarbe in getrennten Wohngebieten leben mussten. Sie begann ihre Arbeit bei der New World Foundation in den 80er-Jahren, als sie für demokratische Rechte der Menschen in Vrygrond kämpfte. Sie wurde zum Sprachrohr für die Ärmsten der Armen. Nachdem die erste demokratische Regierung im Jahr 1994 an die Macht kam, konzentrierte Yvonne ihre Bemühungen darauf, für die Arbeitslosen im Township bezahlte Jobs zu finden. Keine einfache Aufgabe in einer Gemeinschaft wie Vrygrond, wo die Arbeitslosenrate 70 Prozent beträgt. Sie glaubte, dass Arbeit für die Armen die Anwort auf ihre Hilferufe sei. Denn wenn die Menschen ihr eigenes Geld verdienen, werden sie unabhängige Mitglieder der Gesellschaft, die sich selbst respektieren. Jan de Waal, der Direktor der New World Foundation, beschreibt Yvonne als „einen höchst einzigartigen Menschen". Er sagt: „Ich habe noch nie jemanden kennengelernt, der so viel von sich selbst den Armen geben konnte wie Yvonne und dadurch schließlich selbst arm wurde. Ich habe Mutter Theresa niemals persönlich getroffen, aber ich habe etwas von ihr in Yvonne Baard erfahren... In seinem Leben lernt man nur eine Handvoll besonderer Menschen wie Yvonne kennen." o kommentierten NWF-Angestellte und Menschen aus Vrygrond und Lavender Hill den Tod von Yvonne Baard am 21. Oktober 2004. Einen Monat vor ihrem Ableben erlitt Yvonne zwei Herzschläge, die schwere medizische Komplikationen nach sich zogen. Sie starb im Victoria Hospital in Kapstadt im Alter von 57 Jahren. Yvonne Baard war in den Slums von Vrygrond geboren, einem veramten Wohnviertel angrenzend an Lavender Hill, wo sie auch aufwuchs. Sie war die Tochter einer sogenannten farbigen Mutter mit indischer Abstammung und eines schwarzen Vaters mit Xhosa-Abstammung, was zu damaligen Zeiten eine äußerst ungewöhnliche Situation darstellte. Denn während der Apartheid waren „Misch-Ehen" vom Gesetz her verboten - nicht zuletzt daher, weil Menschen verschiedener Hautfarbe in getrennten Wohngebieten leben mussten. Sie begann ihre Arbeit bei der New World Foundation in den 80er-Jahren, als sie für demokratische Rechte der Menschen in Vrygrond kämpfte. Sie wurde zum Sprachrohr für die Ärmsten der Armen. Nachdem die erste demokratische Regierung im Jahr 1994 an die Macht kam, konzentrierte Yvonne ihre Bemühungen darauf, für die Arbeitslosen im Township bezahlte Jobs zu finden. Keine einfache Aufgabe in einer Gemeinschaft wie Vrygrond, wo die Arbeitslosenrate 70 Prozent beträgt. Sie glaubte, dass Arbeit für die Armen die Anwort auf ihre Hilferufe sei. Denn wenn die Menschen ihr eigenes Geld verdienen, werden sie unabhängige Mitglieder der Gesellschaft, die sich selbst respektieren. Jan de Waal, der Direktor der New World Foundation, beschreibt Yvonne als „einen höchst einzigartigen Menschen". Er sagt: „Ich habe noch nie jemanden kennengelernt, der so viel von sich selbst den Armen geben konnte wie Yvonne und dadurch schließlich selbst arm wurde. Ich habe Mutter Theresa niemals persönlich getroffen, aber ich habe etwas von ihr in Yvonne Baard erfahren... In seinem Leben lernt man nur eine Handvoll besonderer Menschen wie Yvonne kennen." |